Ist das was für mich? Muss ich in einer Krise stecken, um teilzunehmen?
Nein — und genau das ist der Punkt. Wer in der Krise steckt, braucht oft erst einmal Boden unter den Füssen. Sengevity setzt davor an: bei der leisen Frage "Und jetzt?", die sich viele ab der Lebensmitte stellen, ohne dass etwas Dramatisches passiert wäre. Wir glauben, dass die besten Veränderungen aus Klarheit entstehen, nicht aus Druck. Also: Du musst nicht warten, bis es brennt. Du darfst kommen, wenn du spürst: Da kommt noch was — und ich will es bewusst gestalten.
Brauche ich Vorerfahrung mit Coaching oder Selbstreflexion?
Nein. Wenn du dich selbst eine ehrliche Frage stellen kannst, reicht das. Wir arbeiten mit Werkzeugen, die jeder versteht — die Sengevity-Landkarte zum Beispiel macht sichtbar, was du schon kennst, aber selten ausgesprochen hast. Vorerfahrung mit Coaching schadet nicht, ist aber kein Muss. Was zählt, ist Neugier auf dich selbst. Den Rest erlebt ihr gemeinsam — Geübte und Anfängerinnen profitieren in solchen Gruppen oft besonders voneinander.
Welches Angebot passt für mich — Erlebnistag, Seminar oder Newsletter?
Drei Tiefen, drei Bedürfnisse:– Erlebnistag — wenn du Sengevity erst einmal kennenlernen willst, ohne dich auf einen längeren Prozess festzulegen. Eine Kostprobe, ein erster Impuls.– Seminar — wenn du eintauchen willst. Hier arbeiten wir vertieft mit Loop up your life und der Sengevity-Landkarte.– Newsletter & Impulse — wenn du dranbleiben willst. Regelmässige Begleitung im Alltag, ohne grosses Format.
Die meisten starten mit dem Erlebnistag — und entscheiden dort, wie tief sie weitergehen wollen.
Eigentlich nur dich selbst — und ein bisschen Offenheit. Bequeme Kleidung schadet nicht (wir sitzen, gehen, manchmal stehen). Wenn du gerne mit der Hand schreibst, bring ein Notizbuch mit, in dem auch zwischen den Zeilen Platz ist. Alles andere — Übungsmaterial, Karten, Verpflegung — bekommst du von uns. Was du nicht mitbringen musst: ein Konzept davon, was dabei herauskommen soll. Das findet sich unterwegs.
Was unterscheidet Sengevity von Longevity?
Longevity will das Leben verlängern — mit Biomarkern, Optimierung, mehr Jahren. Sengevity will das Leben füllen — mit Sinn, Klarheit und Verbindungen. Beides hat seine Berechtigung. Wir denken nur: Was nützen 100 Jahre, wenn die letzten 30 ohne Richtung sind? Sengevity setzt also nicht gegen Longevity an, sondern davor: bei der Frage, was die zusätzlichen Jahre überhaupt tragen sollen.
Ist das nicht einfach Anti-Aging mit besserem Marketing?
Faire Frage — und ehrlich beantwortet: Nein. Anti-Aging kämpft gegen das Älterwerden. Sengevity geht mit dem Älterwerden — und sucht nach dem Wertvollen darin. Wir nennen das Good-Aging statt Anti-Aging. Kein Cremetiegel, kein Optimierungsprotokoll. Sondern eine Haltung, die fragt: Was wird in mir reif, und wie nutze ich das? Älterwerden ist hier kein Gegner. Es ist die eigentliche Bewegung.